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Der Hamburger Wohnungsmarkt ist weiter angespannt, kleine Wohnungen sind kaum günstig zu bekommen. Darunter leiden vor allem junge Geringverdiener: Auszubildende und Studenten. Während für angehende Akademiker immerhin über 5.500 vergünstigte Wohnheimplätze zur Verfügung stehen (immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt), müssen Hamburgs Azubis weiter auf dem offenen Wohnungsmarkt um eine bezahlbare Wohnung kämpfen.

Wie das Hamburger Abendblatt auf Grundlage einer schriftlichen kleinen Anfrage der Grünen-Bürgerschaftsfraktion berichtet, sollen nun einige wenige Zimmer in Farmsen-Berne für umgerechnet 29€ pro Quadratmeter für Azubis angeboten werden: 12qm für 360€ Mietpreis. Welcher Azubi kann sich das noch leisten? In den kommenden Jahren kostet dieses faule Angebot des SPD-Senat den Steuerzahler zudem über 350.000€.

Gemeinsam mit der Jungen Union Hamburg kämpfe ich seit 2010 für bezahlbare Azubi-Wohnungen in unserer Stadt. Auch die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat sich in der Vergangenheit mehrfach dafür stark gemacht. Ganz anders die SPD: im letzten Jahr lehnten es die Genossen rund um ihren Lokstedter Vorsitzenden Rüdiger Rust in Eimsbüttel sogar ab, über das Thema im Stadtplanungsausschuss zu diskutieren. Dazu habe ich bereits im September gebloggt.

Das ist weder sozial noch ordentlich regiert. Nach Aussagen von Experten benötigen wir in Hamburg rund 3.000 Wohnheimplätze für Auszubildende – insbesondere für die aus dem Umland hinzu ziehenden Azubis, auf die unsere Stadt angewiesen ist. Der SPD-Senat hat auch nach drei Jahren Regierungszeit nicht als heiße Luft und hochtrabende Pläne zu verkünden. Eine herbe Enttäuschung für Hamburgs Azubis.

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