Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Am vergangenen Wochenende tagte der Wahlausschuss der CDU Hamburg, um eine Empfehlung für die parteiinterne Landeslistenaufstellung am 2. Dezember abzugeben. Nachdem die derzeitige Europaabgeordnete der CDU Hamburg, Birgit Schnieber-Jastram MdEP, aus persönlichen Gründen nicht wieder antritt, ist die Partei nun gefordert eine geeignete Nachfolgeregelung zu klären.

Die Junge Union Hamburg hatte sich bereits am 13. April klar positioniert. Wir wollen eine offene und transparente Diskussion, wer Hamburg für die CDU in Europas höchstem Parlament vertreten soll. Als Personalvorschlag wurde ich damals einstimmig von der Landesmitgliederversammlung nominiert. Durch diesen Schritt wurde mit bewusst großem Abstand zur eigentlich Nominierung durch die Partei eine breite Diskussion ausgelöst, ob Europa weiterhin die letzte Position für langgediente Politiker sein soll, oder aber die Partei auf junge Kräfte setzt.

Unter der Leitung von Dr. Herlind Gundelach MdB kamen nun die 17 Vertreter der Kreisverbände und Vereinigungen nun zusammen. In der Vorwoche hatte der Landesverband bereits zu einem europäischen Frühstück geladen, bei dem sich fast alle der 10 Kandidaten vorgestellt hatten. Daraus formte der Wahlausschuss die folgende Liste als Vorschlag für die Vertreterversammlung am 2. Dezember:

1. Dr. Roland Heintze MdHB, stellv. Fraktionsvorsitzender

2. Carsten Ovens, Landesvorsitzender Junge Union Hamburg

3. Brigitta Martens, Ortsvorsitzende St. Georg

4. Carsten Lüdemann, Senator a.D.

Insgesamt ein gelungener Vorschlag und eine gute Ausgangslage für den Europawahlkampf im nächsten Jahr. Die Junge Union hat damit ihr Ziel erreicht, Schwung in die Diskussion zu bringen und die Partei an den Spitzenpositionen zu verjüngen.

Persönlich freue ich mich sehr über meine einstimmige Nominierung durch den Wahlausschuss. Platz 2 für den Parteinachwuchs ist ein Novum an sich und ein Kompliment für das Engagement der Jungen Union Hamburg, nicht nur bei europapolitischen Themen, sondern auch für die starke Leistung bei den vergangenen Wahlkämpfen.