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Wie die meisten Lokstedter, Niendorfer und Schnelsener bin auch ich regelmäßiger Besucher des Tibarg in Niendorf. Zur Aufwertung dieses Stadtteilzentrums wurde hier bereits im Jahr 2010 der erste Business Improvement District (BID) Eimsbüttel von den Geschäftsleuten und Grundeigentümern vor Ort gegründet. Der frühere CDU-Senat hatte 2004 die gesetzliche Grundlage für die Einrichtung dieser Initiativen geschaffen.

Der Zusammenschluss der Grundeigentümer und Gewerbetreibenden sorgte in den vergangenen Jahren vor allem für diverse Bau- und Renovierungsmaßnahmen an der „Möblierung“ des Tibarg, des Niendorfer Marktplatzes und der Straße Zum Markt. Unter anderem die neue LED-Straßenbeleuchtung, die Brunnenanlage, der Dorfplatz mit saisonal wechselnder Bepflanzung, die Spielflächen für Kinder und die vielen zusätzlichen und erneuerten Fahrradabstellbügel haben die Aufenthaltsqualität erheblich verbessert und werden von Kunden, Passanten und Anwohnern geschätzt und gern genutzt. Außerdem organisiert der BID Tibarg einen bereits nach kurzer Zeit als unverzichtbar empfundenen zusätzlichen Winterräumdienst sowie zusätzliche Straßenreinigungen in seinem Verantwortungsbereich. Auch die jährlich zum Advent installierte Weihnachtsbeleuchtung wird seit Dezember 2010 vom BID Tibarg finanziert und wertet die Fußgängerzone zusätzlich auf. Unter anderem ist es den Maßnahmen des BID zu verdanken, dass es am Tibarg keinen Flächenleerstand gibt.

Auch machte sich das BID-Management für eine StadtRAD-Station auf dem Tibarg stark. Schon früh hatten wir als CDU hierzu die politische Grundlage in der Bezirksversammlung Eimsbüttel gelegt und Gespräche mit den Ansprechpartnern der DB Rent GmbH geführt, welche für den Auf- und Ausbau der Stationen zuständig ist. Nicht zuletzt sorgten die Verantwortlichen vor Ort auch für kostenfreies WLAN auf dem Tibarg. Im digitalen Zeitalter eine wichtige Sache.

Um diese Erfolge zu erhalten und die positive Entwicklung fortzusetzen geht das am Ende November letzten Jahres ausgelaufene Projekt BID Tibarg mit dem 9.02.2016 in die Verlängerung. Das Konzept für den BID Tibarg II sieht ein Gesamtbudget von rund 1,2 Mio. € vor. Nachdem sich der Tibarg durch die Baumaßnahmen des ersten BID äußerlich bereits in einem sehr attraktiven Zustand befindet, wird sich der BID Tibarg II auf die Bereiche Service – mit einem weitverstandenen professionellen Quartiersmanagement, zusätzlicher Straßenreinigung und einem zusätzlichen Winterräumdienst – sowie einem umfangreichen Standortmarketing konzentrieren. Beim Standortmarketing möchte der BID Tibarg II die zunehmende Digitalisierung als Chance auch für den Tibarg nutzen und hier entsprechende Projekte umsetzen. Dazu möchte ich den Verantwortlichen gratulieren und allzeit viel Erfolg wünschen.

Nachdem ich seit vielen Jahren im direkten Kontakt mit den Initiatoren und Verantwortlichen stehe, freue ich mich persönlich sehr über die Fortführung dieses wichtigen Projekts. Mehr zum BID Tibarg gibt es auch auf deren Homepage. Als Wahlkreisabgeordneter in der Bürgerschaft stehe ich nach wie vor an der Seite der Gewerbetreibenden in unserem Stadtteil und stehe als Ansprechpartner gern jederzeit zur Verfügung – natürlich auch über den Tibarg hinaus.

Eine kurze Erläuterung des Konzepts “Business Improvement District (BID)”:

Es handelt sich dabei um ein räumlich klar umrissenen Bereich. Die ansässigen Grundeigentümer und Gewerbetreibenden schließen sich zusammen um gemeinsam die Standortqualität zu verbessern. Das kann sowohl durch die Umgestaltung und Modernisierung des Umfeldes, als auch durch ergänzende Marketing- und Serviceleistungen geschehen. Diese Bemühungen sollen die Umsätze der Gewerbetreibenden erhöhen und damit langfristig den Standort sichern. Um Maßnahmen zu finanzieren, legen sich die Mitglieder des BID selbst eine zeitlich befristete Abgabe auf. Zentrales Prinzip von BIDs ist das eigenverantwortliche Handeln der Akteure vor Ort. Von ihnen geht zumeist die Initiative zur Gründung von BIDs aus.

 

 

Foto: WLAN Hinweis auf dem Tibarg (eigene Aufnahme)

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