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Der Wirtschaftsrat Deutschland hat heute ein Positionspapier des Landesverbands Hamburg zum aktuellen Stand der Digitalwirtschaft vorgestellt. Es betrachtet die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Rolle der Hochschulen und Netzwerke sowie die Breitbandinfrastruktur in der Stadt und zeigt offene Handlungsfelder auf.

Hamburgs Digitalwirtschaft ist gut aufgestellt, droht jedoch den Anschluss an Berlin, München sowie andere Regionen zu verlieren. Der Wirtschaftsrat benennt in seinem aktuellen Positionspapier konsequent zentrale Handlungsfelder und zeigt eine klare Vision auf, die Hamburg zum führenden Hub der deutschen Digitalwirtschaft machen kann. Eine Dekade zu spät diskutieren wir über WLAN und Tablets an Schulen. Wir müssten stattdessen darüber diskutieren, dass Kinder die Schule nicht mehr ohne grundlegende Programmierkenntnisse verlassen.

Im September 2017 hatte ich unter dem Leitgedanken “Gründerzeit 2.0” einen Beitrag in der HuffPost veröffentlicht, welcher sich mit der Verantwortung von Universitäten und Hochschulen beschäftigt, Innovationen in die Gesellschaft zu tragen. Hochschulen müssen zu Keimzellen der Gründerszene ausgebaut werden, so steht es nun im Positionspapier des Wirtschaftsrats. Einer Forderung, der ich mich voll und ganz anschließe.

Eine „Digital Society University“ als eigenständige Hochschule für IT und Zukunftstechnologien wäre eine echte und mutige Antwort auf die Entwicklungen an anderen Hochschulstandorten. Während in Berlin in den letzten Jahren gleich drei neue wissenschaftliche Institutionen für Digitalisierung (Deutsches Internet Institut, Einstein Center Digital Future und Code University) entstanden sind, legte der rot-grüne Senat lediglich ein kleines Förderprogramm unter dem Namen ahoi.digital auf. Das reicht weder, um den Anschluss zu halten, geschweige denn, um führender nationaler Hub der Digitalwirtschaft zu werden.

Glasfasernetze müssen in jedem Stadtteil zum Standard werden. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung kann hier wichtige Unterstützung liefern, da es die Hamburger Landesregierung seit Jahren nicht alleine schafft, ausreichende digitale Infrastruktur zu legen. Weiterhin braucht es eine bessere finanzielle Förderung für Gründer, Wachstumskapital für innovative Startups und eine bessere internationale Vernetzung, z. B. mit der Startup-Nation Israel.

Der rot-grüne Senat wäre gut beraten, die Ideen aus der Wirtschaft aufzugreifen. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion werde ich dies aktiv tun und entsprechende Impulse in Form von parlamentarischen Initiativen einbringen. Wenn auch Sie hierbei mitarbeiten möchten, melden Sie sich gerne jederzeit in meinem Bürgerbüro und lassen Sie uns darüber sprechen.

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