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Häufig habe ich mich für eine besser Vernetzung zwischen Politik und Wirtschaft, insbesondere mit jungen Unternehmern und Startups ausgesprochen. Nun gib es das passende Format dazu: „Business meets Politics“.

Zur Auftaktveranstaltung meiner neuen Reihe konnte ich Jens Spahn MdB als Redner gewinnen. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen ist nicht nur in finanzpolitischen Fragen profiliert, sondern auch einer der führenden Akteure beim Thema Digitalisierung innerhalb der CDU. Unter der Überschrift „Deutschland digital. Für eine neue Gründerzeit.“ fanden sich am 1. August zahlreiche Vertreter der Hamburger Startup-Szene im Bürgersaal des Rathauses zusammen. Über 30 Unternehmer, junge Gründer, Kapitalgeber und Wissenschaftler bereicherten den Abend mit vielen Fragen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

Beispielsweise wurde die Zukunftsfähigkeit der Ausbildung an unseren Schulen thematisiert. Besonders die breite Spanne zwischen privater Realität, vorhandener Hardware in Schulen und digitalem Know-How von Lehrern wurde bemängelt. Dabei kam auch zur Sprache, mehr Möglichkeiten zur Förderung von Projekten durch die Wirtschaft zu schaffen, bzw. Unternehmer mit in die Verantwortung für den digitalen Wandel im Bildungsbereich zu nehmen. Auch die staatliche, finanzielle Unterstützung von Gründern kam auf den Tisch. Jens Spahn erklärte die Entscheidung der Bundesregierung für die direkte Förderung und gegen indirekte Anreize durch Steuervorteile. Außerdem konnte er auch von Initiativen des Finanzministeriums berichten, deutsche “Fintechs” zu stärken.

Im Anschluss an den Austausch im Rathaus ging es auf dem Heiligengeistfeld direkt weiter. Nicht etwa mit einem gemütlichen Bummel über den Dom, sondern mit einer weiteren wirtschaftspolitischen Gesprächsrunde. Die Schausteller baten zum traditionellen Domstammtisch. Ein gewisses Kontrastprogramm zur vorherigen Diskussion, aber nicht weniger wichtig. Hier standen der Mindestlohn und die einhergehende Arbeitszeitregelung im Fokus der Diskussion. Die rund 50 anwesenden Domschausteller sehen sich von der überbordenden Bürokratie unverhältnismäßig hart getroffen. Einige Mittelständler zeigten anhand praktischer Beispiele auf, dass die gegenwärtige gesetzliche Regelung unverhältnismäßige Hürden für das Gewerbe beinhaltet.

Nach dem produktiven Meinungsaustausch zu den verschiedenen Themen klang der Abend dann doch gemütlich auf dem Hamburger Sommerdom aus. Der ist übrigens wirklich einmal mehr einen Besuch wert – das bunte Treiben endet in diesem Jahr am 28. August. Alle wichtigen Infos gibt es hier.

Beide Veranstaltungen haben wichtige Impulse für unsere politische Arbeit in Hamburg und darüber hinaus gebracht. Persönlich hat es mich sehr gefreut, dass Jens Spahn meiner Einladung gefolgt ist, und ebenfalls einige Anregungen zurück in die Hauptstadt mitgenommen hat.

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