Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Lokstedt blüht, wächst und gedeiht. Nach einem kräftigen Zuzug an Nachbarn in den letzten Jahren, könnte die Bewohnerzahl im Stadtteil in naher Zukunft sogar auf über 30.000 Bürger ansteigen. Eine Herausforderung für Politik und Verwaltung ist dabei der zunehmende Verkehr. Eine weitere ist die Infrastruktur: die Versorgung mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants & Cafés sowie öffentlichen Plätze in der unmittelbaren Umgebung.

Auf Initiative der CDU beschäftigt sich die Bezirksversammlung Eimsbüttel deshalb seit letztem Juni wieder mit dem Thema Stadtteilzentrum Lokstedt. Immer wieder hatte die CDU in den vergangenen Monaten zu öffentlichen Diskussionen geladen. Zuletzt diskutierten Ende April über 75 Anwohner zur Entwicklung des Stadtteils. Doch wie geht es nun weiter mit Lokstedts Zentrum? Welche Chancen bieten sich am Behrmannplatz, auf dem Gelände von THW und Rotem Kreuz, nachdem die Verkaufsverhandlungen mit dem DRK zuletzt gescheitert waren?

Vor diesem Hintergrund lud die CDU am heutigen Nachmittag erneut zu einer Diskussionsveranstaltung. Auf dem Podium: Rüdiger Kruse, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Eimsbüttel, und Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke (SPD). Persönlich habe ich mich gefreut, als Lokstedter Abgeordneter erneut die Moderation übernehmen zu können. Zahlreiche Anwohner waren gekommen, viele davon engagieren sich selbst aktiv in der neu gegründeten Initiative “Ein Zentrum für Lokstedt”. So entwickelte sich nach einigen einführenden Worten schnell eine intensive Diskussion zur Zukunft des Stadtteils.

Dabei sprach sich Eimsbüttels Bundestagsabgeordneter Rüdiger Kruse (CDU) in seinem Eingangsplädoyer klar für eine weitere ganzheitliche Planung trotz des ersten gescheiterten Anlaufs aus. Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke (SPD) sah dies eher kritisch, skizziert höhere Gebäude als notwendig, um ein Stadtteilzentrum überhaupt für einen Investor finanzierbar zu machen. Darauf reagierte eine Anwohnerin empört: “Ein Einkaufszentrum ist doch für einen Investor vielversprechender als der bislang von der Verwaltung geforderte Wohnungsbau.”

Aus dem Publikum kam die konkrete Frage an den Bezirksamtsleiter, wie er überhaupt zu einem Lokstedter Stadtteilzentrum steht. Zwar ist für den Bezirksamtsleiter ein Stadtteilzentrum vorstellbar, er sieht jedoch hier nicht die Verwaltung in der Pflicht, sondern Politik und Investoren. Dies griff Rüdiger Kruse MdB auf: “Die CDU hat die Initiative für ein Stadtteilzentrum in der Bezirksversammlung neu belebt. Politik soll anregen und möglich machen. Diese Verantwortung nehmen wir an und werden uns weiterhin aktiv für Lokstedt einsetzen.” Für die Unterstützung unseres Eimsbütteler Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Aus der ersten Initiative der CDU-Bezirksfraktion für ein Zentrum in Lokstedt im letzten Juni ist mittlerweile ein interfraktioneller Antrag von CDU, SPD und Grünen geworden. Die anderen Parteien stellten sich damit hinter die CDU-Forderung, Lokstedt ein Stadtteilzentrum zurückzugeben, welches den Namen auch verdient. Deshalb freue ich mich, dass nun auch der Bezirksamtsleiter trotz Bundestagswahlkampf der Einladung unserer CDU gefolgt ist, und damit ebenfalls unser Engagement für ein neues Stadtteilzentrum unterstützt.

In einem nächsten Schritt sollten weitere Anwohner für das Projekt begeistert werden, zudem müssen die Gespräche mit THW und dem Deutschen Roten Kreuz weitergeführt, bzw. wieder aufgenommen werden. Dafür werde ich mich als Lokstedter Bezirksabgeordneter zusammen mit der CDU weiterhin einsetzen.