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Politik redet gerne davon, die lokalen Zentren stärken zu wollen. Die eine Partei schreibt dazu offene Briefe und hofft auf Reaktionen, als CDU setzen wir auf konkrete Initiativen. Im Februar letzten Jahres nahm ich gemeinsam mit meiner Schnelsener Fraktionskollegin Silke Seif das Thema Frohmestraße auf. Im März kam nach Gesprächen mit einer Bürgerinitiative zusätzlich “Ein Zentrum für Lokstedt” auf unsere Agenda.

Seit Jahren entwickeln sich beide Stadtteilzentren schleppend, wenn nicht sogar stagnierend. Auf verschiedenen Wegen machten die betroffenen Geschäftsleute und Anwohner auf das Thema aufmerksam. Als Politiker vor Ort sind wir gewählt, um diese Themen aufzugreifen, zu begleiten und im besten Falle zu einem positiven Ergebnis zu bringen.

Eine engagierte Bürgerinitiative wie in Lokstedt ist ein Glücksfall für einen Stadtteil. Doch wo die eine Seite für ein neues Zentrum kämpft, werden auch schnell kritische Stimmen laut, die mit dem Status quo zufrieden sind und keine Veränderungen wünschen. Für die Politik beginnt die Abwägung – was ist machbar, und was ist eigentlich wirklich gewünscht.

Keine Frage, das Lokstedter Zentrum bleibt ein zentrales Thema meiner politischen Arbeit im Stadtteil – zu groß ist der Zuspruch, parteiübergreifend, zu offensichtlich ist auch der konkrete Bedarf im Stadtteil. Doch wie sieht es andernorts aus?

Ist die Nahversorgung mit kleinen Geschäften und Dienstleistungen heute überhaupt noch zeitgemäß? Wird nicht generationsübergreifend immer häufiger online eingekauft und ansonsten eher das nächst größere Zentrum angesteuert? Reicht uns das kleine Stadtteilzentrum noch, nutzen wir den Wochenmarkt um die Ecke, oder muss es gleich die große Shopping Mall sein? Wie erledigen Sie den Wocheneinkauf? Wo kaufen Sie am liebsten die Dinge des täglichen Bedarfs ein?

Diese Fragen möchte ich als wirtschaftspolitischer Fachsprecher unserer CDU-Bezirksfraktion gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Dazu wird es in den kommenden Monaten einige Termine geben. Schauen Sie vorbei, und senden Sie mir Ihre Meinung gerne auch per E-Mail, per Post oder als Kommentar direkt unter diesen Beitrag.

 

Foto: “Schnack im Stadtteil” (März 2014)

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