Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Der Stadtteil Lokstedt im Herzen Eimsbüttels wird mit Recht als grüner und familienfreundlicher Stadtteil bezeichnet. Zahlreiche Alleen, Parkanlagen und das angrenzende Niendorfer Gehege sowie eine gute Anbindung an die Innenstadt durch U-Bahn und Metrobus sichern eine hohe Lebensqualität. Daher wuchs unser Stadtteil in der Vergangenheit kräftig, in den kommenden Jahren könnte die Einwohnerzahl durch Neubauprojekte und Nachverdichtung auf rund 30.000 Menschen ansteigen.

Für Politik und Verwaltung gilt es, trotz des hohen Bedarfs an Wohnraum in unserer Stadt, die Entwicklung in den Quartieren gemeinsam mit den Anwohnern vor Ort zu gestalten. Dafür ist vor allem ein hohes Maß an Transparenz notwendig, sobald es zu notwendigen Maßnahmen kommt, bzw. diese absehbar sind.

Ende September wurden ohne große Vorankündigung fünf Weiden auf der freien Grünfläche Feldhoopstücken gefällt. Wie nun eine Antwort der Bezirksverwaltung Eimsbüttel auf meine Anfrage Entwicklung Feldhoopstücken (lfd. Nr. 193) ergab, hatten die Bäume Pilzbefall und waren morsch. “Sie stellten eine Gefahr für die Allgemeinheit dar”. Doch damit nicht genug: weiter antwortet die Verwaltung, dass es weiterhin Bestrebungen gibt, die Fläche zu bebauen. Sie gilt als Potentialfläche im Rahmen des SPD-Wohnungsbauprogramms “Vertrag für Hamburg”.

Dabei beschloss die Bezirksversammlung Eimsbüttel im August diesen Jahres auf CDU-Initiative den Antrag Perspektiven für den Stadtteil Lokstedt (gemeinsamer Antrag von CDU, SPD und Grünen), in welchem Grünflächen und Parks einen besonderen Schutz bei Wohnungsbauprojekten erhalten sollen. Mehrfach hatten sich die Bezirksabgeordneten in den letzten Jahren gegen eine Totalbebauung von Feldhoopstücken positioniert.

Warum es scheinbar nach wie vor Bestrebungen gibt, die Fläche zu bebauen, werden wir Anfang des kommenden Jahres klären müssen. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass Lokstedt ein grüner Stadtteil bleibt. Senden Sie mir dazu ihre Anregungen gerne auch per E-Mail.