Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

In diesem Sommer feiert das beliebte Hamburger StadtRAD bereits seinen 2. Geburtstag. Seit Inbetriebnahme des Leihrad-Systems ist die Zahl der Stationen deutlich gestiegen. Dennoch fordern viele Hamburger zu Recht den weiteren Ausbau des nachhaltigen Mobilitätssystems.

Die finanziellen Mittel der Stadt sind hierfür allerdings begrenzt – nicht nur in Zeiten knapper Kassen. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion brachte ich deshalb Ende letzten Jahres einen Antrag in die Bezirksversammlung Eimsbüttel ein, welcher die Finanzierung des StadtRADs auf neue Beine stellen sollte.

Kern der Initiative: die zuständige Fachbehörde soll ein Konzept entwickeln, welches eine private Co-Finanzierung von Leihrad-Stationen ermöglicht. Gezielt sollen Unternehmen angesprochen werden und von einer öffentlichen-privaten Partnerschaft (Public Private Partnership) überzeugt werden.

Die anderen Fraktionen meldeten während der Dezembersitzung der Bezirksversammlung Beratungsbedarf an. Nach guter Sitte wurde unser Antrag deshalb in den zuständigen Ausschuss, den Ausschuss für Verkehr überwiesen. Verzögert durch den Wahlkampf beriet und beschloss der Verkehrsausschuss schließlich erst am 1. Juni diesen Jahres unseren Antrag. Auf Grundlage dieser Empfehlung nickte die Bezirksversammlung in ihrer Sitzung am 30. Juni den Antrag ab, bei einstimmiger Zustimmung.

Persönlich freue ich mich über diesen Erfolg und hoffe, unser beliebtes StadtRAD in Zukunft noch schneller wachsen zu sehen. Das Beispiel der Firma Unilever, die an ihrem Standort in der Hafencity auf eigene Kosten eine Station errichten lies, macht hoffentlich bald überall in der Stadt Schule – gerade in den weiter vom Stadtkern gelegenen Stadtteilen wie beispielsweise Lokstedt, Niendorf und Schnelsen.