Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Über meine politische Arbeit informiere ich nicht nur hier im Blog oder durch meinen Newsletter, sondern vor allem über die sozialen Medien. Ob Facebook, Twitter oder Instagram:  Dort gibt es fast täglich aktuelle Einblicke und Informationen zu meinen Themen.

Wer mir bereits auf Instagram folgt, hat sich Anfang Februar vermutlich etwas verwundert die Augen gerieben. Für eine Woche lang war auf meinem Account nichts zur Hamburger Politik zu sehen. Stattdessen bekam man einen Einblick in das Leben in Venezuela und die dort sehr angespannte politische und humanitäre Situation. Die informativen und teils bedrückenden Postings zu den Protesten gegen Diktator Maduro, der Lebensmittelknappheit, Versorgungsnot, Menschenrechtsverletzungen sowie der Hoffnung auf eine freie und demokratische Zukunft des Landes haben wir meinem venezolanischen Freund Jose Ponter zu verdanken, der für sieben Tage meinen Instagram Account in einem sogenannten „Takeover“ übernommen hat.

Ich habe José im Rahmen meines Engagements für die Konrad Adenauer Stiftung in Uruguay getroffen und war von seinem politischen Engagement beeindruckt. Von der bedrückenden Armut und Misswirtschaft in seinem Land getrieben, hat José das gemacht, was ich genauso gemacht hätte: Er hat sich politisch engagiert. Das derzeitige Regime in Venezuela jedoch duldet kein politisches Engagement und verfolgt brutal Oppositionelle, so dass José wie über drei Millionen andere Venezolaner aus seinem Land fliehen musste.

Dass er sich trotz seiner erzwungenen Flucht nicht einschüchtern lässt und wie so viele Venezolaner weiter für ein freies und demokratisches Land kämpft, verdient unsere Unterstützung. Seit mehreren Jahren fühle ich mich Lateinamerika sehr verbunden und setze mich für gute wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und der Region ein. Es war mir daher ein Herzensanliegen, José dabei zu helfen, auf die kritische und beunruhigende Entwicklung in Venezuela hinzuweisen, die von Tag zu Tag schlimmer wird, und so einen kleinen Beitrag zum Kampf für die Freiheit Venezuelas leisten zu können.

Last but not least: Der Instagram Takeover von José war auch für mich eine Premiere. Es war nicht nur eine spannende Erfahrung, sondern hat mich auch mit vielen neuen Menschen in Kontakt gebracht. Ich möchte diese Idee daher gerne bei Gelegenheit wiederholen – es muss ja nicht gleich Lateinamerika sein; Einblicke aus Lokstedt, Niendorf und Schnelsen, aus der Wissenschaft oder Wirtschaft, da bin ich ganz offen. Interesse geweckt? Dann schreiben Sie mir gerne.

 

Auswahl von Josés Posts (hier gehts zu allen Bildern)

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.