Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Dreimal im Jahr findet in Hamburg das größte Volksfest des Nordens statt. Der Hamburger DOM auf dem Heiligengeistfeld bietet jede Menge Unterhaltung für Klein und Groß und ist weit über die Grenzen unserer Metropole bekannt. In fröhlicher Atmosphäre bietet sich hier auch die Chance für unsere Stadt, sich Gästen aus aller Welt von der besten Seite zu zeigen.

Solch ein großes Fest erfordert hinter den Kulissen einen großen Kraftakt von allen Beteiligten: Polizei und Sicherheitskräfte sorgen dafür, dass der DOM Jahr für Jahr ohne größere Zwischenfälle stattfinden kann und zahlreiche Mitarbeiter kümmern sich auf dem 16 Hektar Gelände um Ordnung und Sauberkeit sowie natürlich den Betrieb der Attraktionen. Allen voran aber wäre der DOM ohne seine 250 Schaustellerfamilien, die teils seit Generationen auf dem Hamburger DOM vertreten sind, nicht denkbar.

Während der DOM Wochen findet auch der traditionelle Domstammtisch statt. Politiker aus Bürgerschaft und Bezirksversammlung treffen sich hier mit den Schaustellern sowie Vertretern der Verwaltung, um die Anliegen der Schausteller zu diskutieren. Gelegentlich wird die Runde auch von Vertretern der Bundespolitik besucht, denn viele Themen werden im politischen Berlin entschieden. War vor zwei Jahren Jens Spahn MdB auf meine Initiative der Ehrengast des Abends, so besuchte dieses Mal Mark Hauptmann MdB die traditionelle Runde.

Zuvor hatten wir in Niendorf über die Auswirkungen der amerikanischen Außenpolitik unter Präsident Trump auf die Handelsmetropole Hamburg diskutiert. Nun standen die Themen Bürokratieabbau und Sicherheitskosten aus Sicht der Schausteller im Mittelpunkt der Debatte. Gut zu wissen: Die Probleme der Schausteller werden in Berlin wahrgenommen und angepackt. Das hat Mark Hauptmann deutlich gemacht und zugesagt, sich zusammen mit unserer CDU-Bürgerschaftsfraktion weiter für die Schausteller einzusetzen, beispielsweise dort, wo der Mindestlohn mit seinen ausufernden Dokumentationspflichten für die Schausteller zur Last wird. Alle Mitwirkenden auf dem DOM sollen ordentlich ihren Mindestlohn verdienen, aber mit unnötiger Bürokratie und an der Realität vorbei laufenden Vorschriften ist niemandem geholfen.

Der Domstammtisch ist eine wichtige Institution, um den Austausch mit den Schaustellern zu pflegen und das Schaustellergewerbe besser zu verstehen. Doch neben dem fachlichen Austausch komme ich auch gerne als Gast auf den DOM. So hatten Mitte August der CDU Ortsverband St. Pauli und einige Schausteller zur 2. Hamburger DOM Olympiade geladen. Nachdem ich im vergangenen Jahr überraschend den 1. Platz belegt hatte, gelang mir in diesem Jahr souverän die Titelverteidigung. Informationen über diesen komplexen Wettbewerb gibt es bei mir auf Facebook.

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