Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Am 3. Oktober feiert unsere Bundesrepublik den Tag der Deutschen Einheit. Ein Anlass zur Freude, jedoch auch zur Erinnerung an die Geschichte der deutschen Teilung. Über vier Jahrzehnte lebten die Deutschen in Ost und West getrennt durch eine menschenverachtende Grenze. Die Berliner Mauer gilt heute als Symbol der Trennung und der systematischen Unterdrückung der Menschen durch das SED-Regime.

Die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands ist der größte Erfolg für unser Land im Prozess der europäischen Einigung und war gleichzeitig ihr vermutlich stärkster Motor. Den Menschen im Osten und dem Kanzler der Deutschen Einheit, Dr. Helmut Kohl, ist es zu verdanken, dass wir heute in einem freien und in Frieden vereinten Deutschland leben können, mitten im Herzen Europas. Die deutsche Trennung und die Unterdrückung der Menschen durch das SED-Regime dürfen niemals in Vergessenheit geraten.


Gemeinsam mit der Jungen Union Hamburg möchte ich die deutsche Geschichte erlebbar und zum anfassen gestalten. Deshalb setzte ich mich dafür ein, das Berliner Mauerstück am Horner Kreisel, 2009 von der BILD-Zeitung gestiftet, auf den neu geschaffenen Platz der Deutschen Einheit an der Elbphilharmonie zu verlegen. An diesem Platz könnten Tag für Tag tausende von Menschen deutsche Geschichte erspüren und durch eine Gedenktafel an die deutsche Teilung erinnert werden. Der derzeitige Standort stellt zwar mit der Autobahn gen Berlin eine historische Verbindung zur Hauptstadt dar. Der Platz der Deutschen Einheit direkt vor der Elbphilharmonie ist jedoch deutlich angemessener für so ein wichtiges Denkmal.