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Am Tag des Mauerbaus, dem 13. August, gedachten Junge Union und Senioren Union Hamburg den Opfern der sozialistischen Diktatur in der ehemaligen DDR. Gemeinsam wurden zu diesem Anlass am vergangenen Mittwoch 53 weiße Rosen am Berliner Mauerstück in der Hamburger HafenCity niedergelegt.

Über 16 Mio. Einwohner wurden von dem menschenverachtenden Regime der SED über Jahrzehnte als Geiseln gehalten. Zwischen 200.000 und 250.000 von ihnen inhaftierte man aus politischen Gründen mehr als 1.600 Menschen wurden wegen ihres Freiheitsdrangs an der Grenze kaltblütig ermordet, davon rund 140 Personen an der Berliner Mauer und den dazu gehörigen Grenzanlagen.

Es darf keine Verharmlosung der ehemaligen DDR geben. Menschenrechtsverletzungen des SED-Regimes müssen bundesweit in den Lehrplänen unserer Schulen einen breiteren Raum bekommen. Gemeinsam mit Hermine Hecker, Landesvorsitzende der Senioren Union Hamburg, habe ich dazu folgendes Statement veröffentlich:

Die Vergangenheit mahnt. Im Angesicht der ungeheuren Verbrechen der sozialistischen Diktaturen, die nicht nur Deutschland, sondern auch unsere östlichen Nachbarn über 40 Jahre lang unterdrückt haben, ist die Friedens- und Versöhnungsarbeit der Europäischen Integration nicht hoch genug anzusehen. Die gemeinsame dunkle Vergangenheit ist heute eine Chance ihre Aufarbeitung europaweit gemeinsam zu gestalten und kraftvoll dafür einzutreten, unsere Werte und Freiheiten zu verteidigen.

Das Berliner Mauerstück in der Hamburger Hafencity macht Geschichte erlebbar, mitten im Herzen unserer Stadt. Im Jahr 2009 stiftete die BILD-Zeitung dieses symbolträchtige Stück Beton dem Land Hamburg. Im Herbst 2012 wurde es auf meinen Vorschlag vom Horner Kreisel in die HafenCity verlegt – auf den neu geschaffenen Platz der Deutschen Einheit, direkt an der Elbphilharmonie. Es fehlt jedoch weiterhin eine große Gedenktafel mit geschichtlichen Hintergründen zur Mauer und den Opfern des SED-Regimes. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.

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