Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Am vergangenen Donnerstag stand ein ganz besonderer Termin auf der Agenda. Gemeinsam mit dem Bundesvorstand und den anderen Landesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands war ich zum Gespräch mit unserer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Kanzleramt eingeladen.

Zuvor tagte jedoch erst einmal die Grundsatzprogrammkommission der Jungen Union. Nach 17 Jahren wollten wir unser Grundsatzprogramm erneuern, bzw. uns ein neues Programm geben. Über mehrere Monate sollte eifrig daran gearbeitet werden, bevor der Entwurf auf einem eigenen Onlineportal für alle Mitglieder in die Diskussion gehen würde. Die finale Beschlussfassung ist auf dem Deutschlandtag Anfang Oktober in Rostock geplant. Ich arbeite an den Abschnitten zur Europa- und Wirtschaftspolitik mit.

Nach dem Mittag ging es dann ins Kanzleramt, wo wir von einer gut gelaunten Bundeskanzlerin begrüßt wurden. Zwischen der europäischen Staatsschuldenkrise, dem Dauerthema Griechenland und allerlei innenpolitischen Themen hatte die mächtigste Frau der Welt Zeit für uns gefunden und stellte sich der Diskussion. Kompetenz und Offenheit werden ihr als positive Eigenschaften nachgesagt, aber ich war dennoch überrascht, welches Detailwissen unsere Bundeskanzlerin zu jeder Frage bieten konnte. Völlig egal, ob es um die Landtagswahl in Schleswig-Holstein, Infrastrukturprojekte in Rheinland-Pfalz oder die Zukunft des Hamburger Hafens ging, Bundeskanzlerin Merkel war bestens informiert und schilderte auf sympathische Weise ihre Meinung.

Nach rund 90 Minuten Diskussion ging es dann auch schon wieder zurück nach Hamburg. Am Abend tagte die Bezirksversammlung Eimsbüttel. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion habe ich einen Antrag auf die Tagesordnung gesetzt, bei dem es um die zukünftige Nutzung der Villa Bondenwald 110a geht.

Foto: Junge Union im Kanzleramt (Quelle: Junge Union Deutschlands)