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Mit der konstituierenden Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am 18. März 2020 ist meine Zeit als Ihr Landtagsabgeordneter zu Ende gegangen.

Eine gute Gelegenheit, um Danke zu sagen, auch in turbulenten Zeiten wie diesen. Danke für Ihre und Eure Unterstützung, Feedback und auch Kritik. Viele Jahre lang haben mein Team und ich in diesem Blog über meine politische Arbeit berichtet, fünf Jahre davon direkt aus dem Rathaus. So einige Themen haben wir bewegen können.

Ja, auch in der Opposition kann man gestalten, Hamburg besser machen. Nach diesem Motto habe ich in unseren Stadtteilen bis zuletzt Missstände aufgedeckt, Verbesserungen initiiert und in Bürgerdialogen mit Ihnen darüber diskutiert. Ein beherrschendes Thema der letzten Jahre war die Mobilität, sei es die HVV-Anbindung, das StadtRAD, E-Scooter oder P+R Parkplätze. Und auch die Frage der Nachverdichtung führte immer wieder zu berechtigten Sorgen und daraus resultierenden Initiativen. Mit unserer großen Umfrage Stadtteil.Meinung. haben wir als CDU im Frühjahr 2019 über 500 Bürger aus unseren Stadtteilen mobilisiert, die sich eingebracht haben und uns damit neue Impulse für Bezirksversammlung und Bürgerschaft gaben.

Als Fachsprecher für digitale Wirtschaft und Wissenschaft durfte ich im Rathaus in Sachen Digitalisierung und Hochschulen wichtige Themen bearbeiten, Akzente setzen und immer wieder rot-grüne Luftschlösser aufdecken, so z.B. bei der Verzögerung der Gründerförderung oder nicht besetzten Informatikprofessuren. Daneben lag mir der Austausch zwischen Wirtschaft und Politik sehr am Herzen, sei es bei der Förderung von Gründerinnen oder beim Bürokratieabbau.

Hamburg ist Deutschlands Tor zur Welt. So hat es unsere Stadt über die Jahrhunderte zu Ruhm und Wohlstand gebracht. Damit dies auch so bleibt, müssen Bürgerschaft und Senat weiter kräftig dafür arbeiten. Mit großer Freude habe auch ich mich dazu in den letzten Jahren mit verschiedenen Initiativen eingebracht – insbesondere für die Beziehungen mit den USA, Israel und Lateinamerika.

Für alle Zahlenfreunde: In meiner Zeit als Abgeordneter habe ich in 62 Sitzungen eine oder gleich mehrere Reden gehalten, mit der CDU-Fraktion knapp 420 Anfragen an den Senat gestellt, über 280 Anträge ins Parlament eingebracht und 145 Pressemitteilungen herausgegeben, die oft ein breites mediales Echo fanden.

Die Hamburgische Bürgerschaft ist ein Teilzeitparlament. Wer etwas bewegen will und nicht einfach nur dabei sein möchte, der muss dennoch bereit sein, jederzeit vollen Einsatz zu zeigen – und braucht ein starkes Team. Meinen persönlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Fraktionsgeschäftsstelle gebührt daher an dieser Stelle ein großer Dank! Der neuen CDU-Fraktion wünsche ich an dieser Stelle viel Kraft für die kommende Legislaturperiode. Der Lohn für all die Mühen: Es war schlichtweg eine große Ehre, unsere wunderschöne Freie und Hansestadt Hamburg als Abgeordneter vertreten zu dürfen. Aus bekannten Gründen endet mein Engagement nun vorerst, aber Ämter und Mandate sind richtigerweise immer auf Zeit.

Die vordergründigste Aufgabe der amtierenden und zukünftigen Landesregierung ist und wird es sein, Corona zu bekämpfen und seine Folgen aufzuarbeiten. Dabei kommt es darauf an, dass wir zusammenstehen. Hanseaten halten eben zusammen.

Diesen Blog werde ich weiter betreiben und von Zeit zu Zeit Debatten anstoßen über die Themen, die mir am Herzen liegen: Digital Economy, Public Affairs und International Relations. Halten wir darüber hinaus gerne auf Facebook, Instagram und Twitter den Kontakt. Hamburg bleibt mein Heimathafen, unserer Hansestadt bleibe ich treu – nur verlagert sich das Engagement ein wenig. Aber schließlich sagt man in Hamburg Tschüs, das heißt: auf Wiedersehen!

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