Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Am Tag des Mauerbaus, dem 13. August, gedenkt die Junge Union den Opfern der sozialistischen Diktatur in der ehemaligen DDR. 16,11 Mio. Einwohnern wurden von dem menschenverachtenden Regime als Geiseln gehalten. Zwischen 200.000 und 250.000 von ihnen inhaftierte man aus politischen Gründen und 1.393 Menschen wurden wegen ihres Freiheitsdrangs an der Grenze kaltblütig ermordet.

Daher treten wir einer Verharmlosung der ehemaligen DDR entschieden entgegen und fordern, dass die Menschenrechtsverletzungen der DDR in den Lehrplänen der Freien und Hansestadt Hamburg einen breiteren Raum zur Verfügung bekommen.

Das Berliner Mauerstück am Platz der Deutschen Einheit in der Hafencity ist an diesem Tag einmal mehr Mahnmal der Geschichte. Persönlich begrüße ich sehr, dass auf Initiative der Jungen Union zum vergangenen 9. November das Mauerstück an diesen öffentlichen Platz versetzt wurde. Hier wird das Mauerstück erlebbar – Geschichte zum anfassen und erinnern. Zukünftig sollte eine erweiterte Gedenktafel der Stadt Hamburg auf die zahlreichen Opfer des SED-Regimes hinweisen.

Die Vergangenheit mahnt. Im Angesicht der ungeheuren Verbrechen der sozialistischen Diktaturen, die nicht nur Deutschland, sondern auch unsere östlichen Nachbarn über 40 Jahre lang unterdrückt haben, ist die Friedens- und Versöhnungsarbeit der Europäischen Integration nicht hoch genug anzusehen. Die gemeinsame dunkle Vergangenheit ist heute eine Chance ihre Aufarbeitung europaweit gemeinsam zu gestalten und kraftvoll dafür einzutreten, unsere Werte und Freiheiten zu verteidigen. Umso mehr schmerzt es uns, dass in Belarus Menschenrechte weiterhin stark eingeschränkt werden. Hier ist die Europäische Gemeinschaft gefordert, geschlossen Druck auf das Regime auszuüben.

Gemeinsam mit der Jungen Union werde ich mich weiterhin für eine konsequente Aufklärung insbesondere der jungen Generation über die Opfer des SED-Regimes und für eine Verbesserung der politischen Situation in Belarus einsetzen.