Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Die Medienwirtschaft befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel. Seit mehr als zwanzig Jahren geht die Gesamtzahl aller in Deutschland verkauften Tageszeitungen Jahr für Jahr zurück (siehe statista). Gleichzeitig gewann das Internet zunehmend an Bedeutung – und tut es noch immer: eine besondere Rolle spielen dabei die sogenannten Smartphones mit ihrer Möglichkeit, das Internet jederzeit auch mobil nutzen zu können. Mittlerweile verbringt die Zielgruppe der 16-44 Jährigen laut dem Statistikportal statista mehr Zeit für den täglichen Medienkonsum mit dem Smartphone als mit dem Fernseher.

Diese allgemeinen Entwicklungen der Medienwirtschaft machen auch vor der Politik nicht halt. Schließlich muss auch ein Politiker irgendwoher die Vielzahl an Informationen aus dem Stadtteil und darüber hinaus zusammen tragen. Bislang standen dafür die überregionalen Zeitungen zur Verfügung, sei es das Hamburger Abendblatt, die BILD oder Die WELT. Dazu kamen die regionalen Wochenzeitungen, in meinem Fall das Niendorfer Wochenblatt. Alles klassisch gedruckt und mittlerweile auch online verfügbar.

Seit einiger Zeit hält der Trend der Hyperlokalität im deutschen Journalismus Einzug. Gemeint ist damit eine Variante des Lokaljournalismus. Online wird in Blogs und auf Portalen über lokale Themen berichtet. Dabei geht es häufig nicht mehr nur um die reine Berichterstattung, sondern auch um die Vernetzung von Interessengemeinschaften, beispielsweise von Anwohnern in einem Stadtteil. Ich selbst lese zum Beispiels mittlerweile regelmäßig die Blogs Lokstedt Online, die Eimsbütteler Nachrichten sowie mittendrin.

Ob in der Berichterstattung über Sport, Mode und Gesellschaft oder in der Politik – die Neuen Medien verändern unsere Mediennutzung. Doch wie viel Einfluss haben sie auf die öffentliche Meinung? Diese und weitere Fragen möchte ich gerne diskutieren und habe dazu für den kommenden Freitag, den 09. Mai, um 19 Uhr einige Experten eingeladen:

Diskutiert wird im betahaus, Eifflerstraße 43. Persönlich freue ich mich, die Moderation des Abends zu übernehmen. Es kann auch online unter dem Hashtag #miwhh mitdiskutiert werden.

Im Anschluss lädt die Junge Union Hamburg zu einem kleinen Get together. Wir freuen uns auf spannende Gespräche und neue Erkenntnisse. Wer mag, kann sich auch auf Facebook für diesen Termin anmelden. Notwendig ist es nicht, es erleichtert aber die Planungen.

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