Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Auf Einladung des Bürgervereins Höhenluft-Großlockstedt ging es in dieser Woche einmal quer durch meinen Wahlkreis. Anknüpfend an eine alte Tradition hatten wir zu diesem Zweck eigens einen großen Bus gemietet. Als Referent war Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke mit an Bord. Das Niendorfer Wochenblatt begleitete uns auf der Tour (Wochenblatt online, S. 7).

Vom Tibarg aus ging die Fahrt los. Zuerst gen Siemersplatz, wo wir unseren Referenten auflasen. Von dort ging es weiter, vorbei an den großen Neubaugebieten in Lokstedt. Hier erfuhren wird, dass derzeit rund 900 Wohnungen in Eimsbüttel gebaut werden. Nach dem Hamburger Masterplan des SPD-Senats sollen zukünftig insgesamt rund 6.000 Wohnungen pro Jahr entstehen. Auf unseren Bezirk entfallen davon rund 700 Einheiten. Laut unserem Bezirksamtsleiter gar kein Problem.

Weiter ging es durch die Emil-Andresen-Straße. Hauptthema an dieser Stelle war, es mag kaum überraschen, die Schlaglochmisere. Wir erfuhren, dass es wohl noch bis zur Mitte des nächsten Jahres dauern wird, bis die Verwaltung die Straße wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt. Die Begründung ist einfach: bis dahin rollen täglich noch einige Großfahrzeuge gen Baustelle am Lohkoppelweg durch die Straße.

Schließlich ging es über die Niendorfer Straße, vorbei am Willinkspark (ebenfalls ein privates Wohnungsbauprojekt) bis nach Niendorf-Nord. In den letzten Jahren war das Quartier immer wieder durch Jugendgangs in Verruf geraten. Laut unserem Bezirksamtsleiter ist die Lage nun weitestgehend im Griff.

Die Fahrt führte uns als nächstes ins nördliche Schnelsen, in den Stadtteil Burgwedel. Der ehemalige soziale Brennpunkt hat sich in den letzten Jahren ebenfalls gut entwickelt. Dr. Sevecke wusste zu berichten, dass gerade hier die Dichte an Abiturienten erfreulich hoch sei.  Weiterhin passierten wir die lokale Einkaufsmeile, die Frohmestraße. Hier hat sich eine Entwicklung zum Glück noch nicht verstärkt: der Wegzug kleinerer Geschäfte zu Gunsten der großen Discounter.

Über die Autobahn 7, dort wo in wenigen Jahren einmal der lang ersehnte Autobahndeckel entstehen soll, ging es zurück gen Niendorf. Am Tibarg machten wir erneut Rast und diskutierten gemeinsam über die Entwicklung des Business Improvement Distrikts (BID).

Eine rundum gelungene Fahrt, die ich gerne für den Bürgerverein moderiert habe. Vielen Dank auch Silke Schlüter (maxideen.de) für das schöne Foto.