Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Im November 2016 lud die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg (DIG) unter dem Motto „Moin Hamburg, Shalom Israel: Let’s talk about B2B Opportunities!” Vertreter aus Wirtschaft und Politik zur Informations- und Austauschveranstaltung ins Mindspace ein. Es wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Israel im Startup-Bereich diskutiert. Als Botschafter des German-Israeli-Exchange Programs (GISEP) habe ich die Veranstaltung sehr gerne begleitet.

Nun folgt die Fortsetzung in Israel. Gemeinsam mit meiner GISEP Botschafter-Kollegin Andrea Frahm (Deutsch-Israelische-Gesellschaft Hamburg) und dem GISEP-Team beim Bundesverband Deutsche Startups e.V. habe ich die Fortsetzung von „Moin Hamburg, Shalom Israel! Let’s talk about B2B Opportunities“ organisiert. Während einer zweitägigen Tour durch verschiedene israelische Städte zeigen wir bei drei Veranstaltungen die Chancen für Startups in den Bereichen Cyber Security, Media und MedTech auf. Gemeinsam mit Vertretern der Hamburger Wirtschaft wollen wir damit für den Wirtschaftsstandort Hamburg werben und israelische Startups bei ihrer Expansion an die Elbe unterstützen.

Der rot-grüne Senat sieht es nicht als seine Aufgabe, die Hamburger Startup-Szene bei der Internationalisierung zu unterstützen und verweist darauf, dass Unternehmen in Eigeninitiative auf bestehende Strukturen im Ausland zugreifen könnten. Das Hamburger Abendblatt griff jüngst meine Kritik an dieser Politik auf. Die Startup-Nation Israel sieht rot-grün dabei auch nicht als regionalen Schwerpunkt der eigenen Arbeit, so die Antwort auf eine meiner Anfragen. Das alles sind grobe Fehler, wenn man Hamburg zur Innovationsmetropole entwickeln will. Israel hat weltweit die höchste Zahl an Startups pro Einwohner, und nach dem Silicon Valley weltweit die zweithöchste Konzentration an Hightech Unternehmen und Startups. Zudem ist das Land führend in Sachen Venture Capital (nach den USA).

Als zuständiger Bürgerschaftsabgeordneter kritisiere ich aber nicht nur den aktuellen Senat, sondern arbeiten an eigenen Ideen. Nach der ersten Veranstaltung zur Vernetzung der Startup-Szenen zwischen Hamburg und Tel Aviv im letzten November folgen nun unsere Tour im Heiligen Land sowie weitere Aktivitäten in Hamburg. Zum Auftakt findet am 22.03.2017 im WeWork in Be’er Sheva die Veranstaltung „Moin Hamburg, Shalom Israel! Lets talk about B2B Opportunities: Cyber Security“ in Zusammenarbeit mit Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) statt. Am 23.03.2017 wird sich der next media accelerator im Rahmen von „Moin Hamburg, Shalom Israel! Lets talk about B2B Opportunities: Media“ im Mindspace in Tel Avivpräsentieren. Zum Abschluss wird Philips bei „Moin Hamburg, Shalom Israel! Lets talk about B2B Opportunities: MedTech“ im Ligthouse in Ra’anana den neu gegründeten „Health Innovation Port“ vorstellen. Unterstützt wird die Tour auch durch lokale Partner vor Ort, wie z.B. dem Dachverband der israelischen High-Tech-Wirtschaft „IATI – Israel Advanced Technology Industries“ oder der „Tech7“ Cyber Security Community.

Persönlich freue ich mich, dass einige in Hamburg ansässige Unternehmen meiner Einladung gefolgt sind und wir unsere Stadt gemeinsam in Israel präsentieren werden. Machen, und nicht nur meckern, lautet die Devise einer guten Opposition. Für Anregungen und Fragen stehen GISEP-Coordinator Lukas Wiese (Bundesverband Deutsche Startups e.V.) sowie wir als Botschafter gerne jederzeit zur Verfügung.

 

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