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Einmal im Monat lade ich zum Schnack im Stadtteil. Im August ging es nach Lokstedt – zu Gast war Dr. Roland Heintze, Niendorfer Bürgerschaftsabgeordneter und stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft. Im gemütlichen Kleinen Hofcafé ging es bei belegten Brötchen gleich zur Sache: die Themen aus der Bezirkswahlkampf bleiben auch nach der Wahl aktuell.

Ein erstes Dauerthema: Es fehlt ein Verkehrskonzept für den Stadtteil. Die letzten Gutachten stammen aus dem Jahr 2009. Seitdem wurde viel gebaut, neue Wohnung sind entstanden, der Stadtteil und die umliegenden Quartiere sind weiter gewachsen. Deshalb hat die Bezirksversammlung Eimsbüttel auf Initiative der CDU bereits im August 2013 beschlossen, dass die alten Gutachten zu prüfen sind, inwieweit es neue Handlungsnotwendigkeiten gibt. Anders ausgedrückt: jedem Lokstedter wird tagtäglich deutlich, dass der Verkehr massiv zugenommen hat. Die SPD im Hamburger Rathaus wie auch im Bezirksamt Eimsbüttel beschränkt sich bislang jedoch auf Versprechen, anstatt zu handeln. Bei diesem Thema bleiben wir hartnäckig dran.

Auch zum Thema Amsinck-Villa gab es einige Nachfragen. Die historische Villa soll zukünftig eine KiTa beherbergen. Träger ist die Rudolf-Ballin-Stiftung. Die denkmalgeschützte Villa ist jedoch stark sanierungsbedürftig. Zudem gibt es aus dem Stadtteil einige weitere Anregungen, wie das Gebäude genutzt werden sollte. Die Ideen nehme ich gerne auf und mit in die Bezirksversammlung, wo wir in den kommenden Wochen erst einmal einige offene Fragen zum aktuellen Sachstand bearbeiten werden.

Nicht weniger “brennend”, wenn doch besser als wasserhaltiges Thema zu beschrieben, ist Umsetzung der EU-Richtlinien zum Wasserschutz und die Auswirkungen auf viele Grundstückseigentümer auch bei uns in Lokstedt. Rund um die Kollau wurden kürzlich von der Behörde zahlreiche Überschwemmungsgebiete deklariert. Für die Grundstückseigentümer bedeutet dies, dass quasi nichts mehr auf den eigenen Grundstücken gebaut werden darf. Vor Ort wird verständlicher Weise der Protest laut, man spricht von Enteignung. Gemeinsam mit Dr. Roland Heintze MdHB werde ich das Thema prüfen lassen, inwieweit politischer Handlungsspielraum besteht, um sowohl die Umwelt zu schützen, als auch die berechtigten Interessen der Grundeigentümer.

Auch der Offakamp war einmal wieder Thema. Auf dem Gelände des ehemaligen Recyclinghofs wollte der Bezirk eine Flüchtlingsunterkunft bauen. Erst ein Gericht stoppte das Verfahren, da im Boden stark gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten sind. Kürzlich beobachteten Anwohner, dass erneut Bodenproben entnommen wurden. Tut sich etwas am Offakamp? Ich habe dazu eine kleine Anfrage an die Bezirksverwaltung gestellt. Die Antwort veröffentlich ich hier in meinem Blog, sobald vorliegend.

Schließlich war auch die Unterbringung von Flüchtlingen ein Diskussionspunkt. Am Grandweg wohnen seit einigen Monaten Flüchtlingsfamilien in einem “normalen” Mietshaus. Fördern & Wohnen betreut die Anlage. Immer wieder war zuletzt zu hören, dass es rund um die Unterbringung zu bislang unbekannten Schwierigkeiten gekommen sei. Auch hierzu werde ich beim Bezirksamt mit einer kleinen Anfrage nachhaken. Das Pilotprojekt, die Unterbringung von Flüchtlingen nicht in Containern auf der grünen Wiese, sondern mitten in einem Wohngebiet, ist eine vielversprechende Idee. Wichtig ist dabei aber die Verlässlichkeit aller beteiligten Partner, die Einhaltung von vorab definierten Kriterien, ganz im Sinne der Flüchtlinge, ebenso wie der hilfsbereiten Anwohner.

Viele weitere Anregungen und Fragen kamen zusammen, so dass ich für meine Arbeit in der Bezirksversammlung reichlich neue Projekte habe. Die nächste wichtige Veranstaltung für den Stadtteil Lokstedt ist eine Informationsveranstaltung des Bezirksamts am 4. September. Wenn Sie dazu noch ein Thema haben, schicken Sie mir gerne vorab eine E-Mail, und kommen Sie am besten auch zur Veranstaltung selbst.

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