Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Regelmäßig lade ich zum Schnack im Stadtteil ein – am letzten Sonnabend im März gemeinsam mit Christine Jabben, CDU-Spitzenkandidatin im Wahlkreis Eimsbüttel I, in meinen Wahlkreis und Heimatstadtteil Lokstedt.

In der Bibliothek des New-Living-Homes ging es in diesem Monat vor allem um den Straßenverkehr im Stadtteil. Die Verdichtung der Quartiere und die zahlreiche Baustellen sind für die Anwohner nicht nur eine zunehmende Belastung, sondern erhöhen auch die (gefühlte) Unfallgefahr. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion habe ich dazu in den vergangenen Monaten bereits einige Anträge in der Bezirksversammlung Eimsbüttel gestellt und in meinem Blog darüber berichtet.

Ein großes Ärgernis stellt weiterhin der Siemersplatz dar. Nachdem im letzten Jahr bereits rund sechs Monate, mit teils erheblichen Einschränkungen für Anwohner und Geschäftsleute, im Rahmen des sogenannten Busbeschleunigungsprogramms der SPD über fünf Millionen Euro verbaut wurden, geht es nun weiter. Erneut wird gebaut, dieses Mal ist es die Nebenfahrbahn (Parkplätze vor den Geschäften). Mindestens acht Wochen kommt es erneut zu starken Einschränkungen. Nachdem im vergangenen Jahr ein Traditionsgeschäft wegen der Umbauten geschlossen hat, steht nun ein weiterer Laden leer.

Auf meine Anfrage an die Verwaltung (Wie geht´s weiter am Siemersplatz), warum die Arbeiten nicht parallel, bzw. im direkten Anschluss im Herbst letzten Jahres durchgeführt wurden, verweist die Bezirksverwaltung Eimsbüttel darauf, das Weihnachtsgeschäft sowie witterungsbedingte Ausfälle berücksichtigt zu haben. Die mehrfach geforderte Begrünung der Mittelinsel sei zudem nicht ausbaubar, da der Wurzelraum hierfür nicht genüge. Schließlich gibt die Verwaltung eine abweisende Antwort bzgl. der farblichen Markierung des neuen Radfahrstreifens: man sei nicht zuständig.

Insgesamt einmal wieder eine enttäuschende Antwort aus dem Bezirksamt, welche beim Schnack im Stadtteil kritisch hinterfragt wurde. Auch die allgemeine Informationspolitik wurde erneut kritisiert: weiterhin ist unklar, wie SPD-Senat und Bezirksamt die weggefallenen Parkplätze des P&R-Platzes an der U-Hagenbeck kompensieren wollen. Passend dazu kam einmal wieder die Forderung auf, endlich das Verkehrskonzept für Lokstedt aus dem Jahr 2009 zu überarbeiten. Dies hatte die Bezirksversammlung auf CDU-Initiative bereits im August 2013 beschlossen.

Bezirksamt und Senat lassen weiterhin einen Masterplan für Lokstedt vermissen. Am 12. Mai sollen im Regionalausschuss Lokstedt die aktuellen Entwicklungen von der Verwaltung vorgestellt werden. Die Sitzung ist öffentlich. Kommen Sie gerne dazu. Einen ausführlichen Bericht wird es im Anschluss in meinem Blog geben.

 

Foto: Schnack im Stadtteil – im New-Living-Home. (Helmut Bott)