Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Israel ist immer eine Reise wert, insbesondere für den deutschen Mittelstand. Damit ist nun nicht primär der Absatzmarkt mit seinen etwas mehr als acht Millionen Einwohnern gemeint, sondern vielmehr die Gründermentalität und das technologische Know-how der Startup Nation im östlichen Mittelmehr.

Seit Herbst 2016 engagiere ich mich deshalb als ehrenamtlicher Botschafter für das German-Israeli-Startup-Exchange Programm (GISEP) und wirke daran mit, wirtschaftliche Kontakte zwischen Deutschland und Israel aufzubauen und zu vertiefen. Das Programm wird vom Bundesverband Deutsche Startups organisiert und Dank des Koalitionsvertrags der CDU-geführten Bundesregierung auch in dieser Legislaturperiode vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Zu meinen Aufgaben gehört es auch, Veranstaltungen in Hamburg und Israel zu organisieren, die als Plattform zum Austausch sowie zur Kontaktanbahnung dienen können. Im letzten Jahr standen für mich die Medienwirtschaft, Cyber Security sowie der MedTech-Sektor im Mittelpunkt. In diesem Jahr dreht sich alles um AdTech und Mobile Marketing, also um die Zukunft der Werbewirtschaft. So war ich Anfang Juni eingeladen, auf dem Israel Mobile Summit über die Herausforderungen für die Games-Branche beim Eintritt in neue, internationale Märkte zu sprechen und dazu eine passende Podiumsdiskussion zu moderieren. Für die Unternehmen am Games-Standort Hamburg ein wichtiges Thema.

Im Rahmen der Israel Mobile Week gab es zudem erstmals einen GISEP Empfang in Tel Aviv, passender Weise mit einem Fokus auf AdTech und Mobile Marketing. Ofir Leitner, CEO des Israel Mobile Summit, und Oliver Wimmeroth, CEO von Ströer Mobile Performance sowie Gründer und Inhaber von Venista Ventures, diskutierten mit den Teilnehmern aus der Startup-Szene über die Chancen auf dem deutschen Markt.

Während die jungen, israelischen Gründer mit ihren technologischen Innovationen auf den Weltmarkt drängen, bieten sich gerade für deutsche Mittelständler große Chancen, um von diesem Know-how zu profitieren, sei es durch strategische Kooperationen oder mehr. Denn im Austausch bieten die deutschen Unternehmen Marktkompetenz und Finanzkraft. Eine Situation, von der beide Seiten profitieren können. Dazu werde ich im Laufe des Jahres zu weiteren Gesprächen einladen. Schicken Sie mir bei Interesse gerne eine Mail.

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