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Der A7-Deckel wird neue Brücken bauen und derzeit getrennte Stadtteile wieder zusammen führen. Eine tolle Chance, insbesondere für Schnelsen. Ab Ende diesen Jahres soll gebuddelt und gebaggert werden – die A7 wird von vier auf sechs Fahrstreifen ausgebaut und anschließend bis zum Jahr 2018 als große Lärmschutzmaßnahme von der Straßenquerung Heidlohstraße über die Frohmestraße hinweg bis zur Anschlussstelle Schnelsen überdeckelt.

Für Schnelsen kann der A7-Deckel ein Segen werden, doch auch Niendorf und Lokstedt werden von den Lärmschutzmaßnahmen profitieren. Bevor es soweit ist, werden unsere Stadtteile jedoch mit einer vierjährigen Dauerbaustelle konfrontiert, die es in diesem Ausmaß noch nicht gegeben hat. Umso wichtiger sind eine detaillierte Planung und ein durchdachtes Baustellenmanagement, um die Belastungen während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten.

Laut Bericht des Verkehrsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft vom 24.04.2014 teilten die Vertreter des SPD-Senats mit, dass Ende Mai/Anfang Juni 2014 aus dem Ausschreibungsverfahren heraus ein Bauunternehmen damit beauftragt werden solle, ein konkretes Baustellenmanagement für den A7-Ausbau zu entwerfen und festzulegen. Die Ausarbeitung des Baustellenmanagements würde aufbauend auf dem Planfeststellungsbeschluss und dessen teilweise sehr dezidierten Inhalten in Abstimmung mit den Vorarbeiten der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) erfolgen.

In einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (Anlage zur SKA) des CDU-Verkehrsexperten Klaus-Peter Hesse MdHB hat der SPD-Senat nun eingeräumt, dass es frühestens im Herbst 2014 erste Ansätze für ein Baustellenmanagement auf der A7 geben wird. Das Baustellenmanagement, das im Rahmen des Projektes der öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) auf den Bauunternehmer übertragen wurde, umfasst sämtliche verkehrlichen Maßnahmen, die aus dem Ausbau der Strecke hervorgehen. Die konkreten Maßnahmen werden schlussendlich von den Verkehrsbehörden angeordnet.

Die Antwort des Senats ist mehr als dürftig: Es gibt keine Vorgaben oder wenigstens Hinweise, wie das Baustellenmanagement gestaltet werden sollte. In der Ausschreibung hat es der SPD-Senat versäumt, vor Baubeginn klare Konzepte und Ideen von den Bietern einzufordern. Verkehrsregelnde Maßnahmen muss das Konsortium nur zur Erfüllung seiner Vertragspflichten, also der reinen Bautätigkeit, nicht aber zur umfassenden Staukoordination ergreifen. Die Auswirkungen dieser einmal mehr verfehlten SPD-Verkehrspolitik für unsere Stadtteile Lokstedt, Niendorf und Schnelsen sind noch nicht absehbar.

Einmal mehr lässt uns der Senat im Stau stehen. Vom ordentlichen Regieren, wie es SPD-Bürgermeister Olaf Scholz noch 2011 versprochen hat, ist nicht viel übrig geblieben. Es wird Zeit für neue Akzente. Gemeinsam mit der CDU werde ich mich für unsere Stadtteile einbringen. Haben Sie eine Anregung, Fragen und Kritik für mich? Senden Sie mir gerne gleich eine E-Mail oder kommen Sie bei einer meiner Veranstaltungen vorbei.

 

Foto: Die A7 bei Schnelsen.

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