Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Anfang Juli stand eine besondere Reise auf dem Programm. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung ging es zusammen mit anderen jungen Politikern in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten, nach Washington DC.

Im Mittelpunkt dieses transatlantischen Dialoges stand die Rolle der politischen Kommunikation. Im November finden in den Vereinigten Staaten Präsidentschaftswahlen statt – wenig überraschend also, dass unsere Gespräche in Washington die Wahlen, Einflussfaktoren und mögliche Auswirkungen zum Mittelpunkt hatten.

In unseren Gesprächen mit dem Politikmagazin Politico sowie weiteren Unternehmen konnten wir spannende Eindrücke sammeln, wie der Wahlkampf in den USA organisiert ist. Telefonische Werbung gehört dort zur Selbstverständlichkeit, ebenso auf die Interessen der registrierten Wähler abgestimmte Werbung.

Im Dialog mit einer Reihe von Think Tanks, u.a. dem Center for Strategic and International Studies (CSIS) und dem Pew Research Center, wurde deutlich, dass die Entwicklung des Euro und der Europäischen Union aus US-amerikanischer Sicht eine ebenso große Rolle für den Ausgang der Wahlen spielt, wie die weitere Entwicklung der eigenen Wirtschaft. Auch diskutierten wir offen die zukünftige Ausrichtung der Außenpolitik der Vereinigten Staaten. In vielen Ländern Europas wächst die Sorge, die USA könnten sich stärker gen pazifischen Raum, und damit weg von Europa orientieren.

Neben der Vielzahl an Terminen blieb auch noch ein wenig Zeit, Washington zu erkunden. Das Weiße Haus, das Capitol und eine Reihe von monumentalen Denkmälern wie das Lincoln Memorial gehörten natürlich zum touristischen Programm dazu. Beeindruckend ist die Sauberkeit der Stadt. Neuerdings gibt es auch hier eine Art StadtRAD, welches sich im Innenstadtbereich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Persönlich habe ich viele neue Ideen und wichtige Erfahrungen von der anderen Seite des Atlantiks mitnehmen können. Der transatlantische Dialog lebt vom regelmäßigen Austausch, vom gegenseitigen Verständnis füreinander. Dies darf nicht nur auf oberster Regierungsebene passieren, sondern muss weiterhin bereits für junge Menschen gefördert werden – durch Schüleraustausch, Auslandssemester oder eben durch Veranstaltungen wie unsere Reise nach Washington DC.

Foto: Zusammen mit Katharina Wolff MdHB vor dem Weißen Haus in Washington D.C.