Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Stadtweit sorgte das Pilotprojekt auf der Michelwiese für Aufmerksamkeit. Im vergangenen Jahr wurde dort Hamburgs erste öffentliche Grillstation eröffnet, betrieben durch umweltfreundlichen Ökoström.

Auf Antrag der CDU-Fraktion trat die Verwaltung des Bezirksamts Eimsbüttel im Frühjahr 2012 mit dem Bezirksamt Mitte in den Dialog, um Erfahrungswerte zur öffentlichen Grillstation an der Michelwiese auszutauschen.

Das Ergebnis war deutlich: Laut Mitteilung des Bezirksamts Eimsbüttel vom 11.6.12 hat der Bezirk Mitte mit dem Pilotprojekt „Grillstation Michelwiese“ sehr gute Erfahrungen gemacht. „Es entstand kein Vandalismus an und im Umfeld der Grillstation. Beschwerden von Anwohnern waren gering und die Brandschäden durch Einweggrills an den Grünflächen konnte durch dieses Konzept vorgebeugt werden.“

Demnach sind die Elektrogrills ein guter Ersatz für öffentliche Kohlegrillplätze, reduzieren die Gefahr von Grillunfällen von denen insbesondere Kinder immer wieder betroffen sind und schonen die Umwelt sowie den öffentlichen Geldbeutel nachhaltig. Auch für den Bezirk Eimsbüttel eignen sich entsprechende Einrichtungen. Dazu gibt der Einsatz solch in Deutschland noch innovativer Angebote ein sicher positiveres Bild in der Öffentlichkeit ab, als die Einrichtung von Grillverbotszonen wie in anderen Hamburger Bezirken. Nun soll ein Pilotprojekt bei uns vor Ort helfen, die Akzeptanz für Elektrogrills zu erhöhen und Grillfreunde für die Nutzung zu begeistern.

Im Juni teilte das Bezirksamt Eimsbüttel allerdings ebenfalls mit, dass der Abteilung Stadtgrün keine Mittel zur Realisierung eines Pilotprojekts in Eimsbüttel zur Verfügung stehen. Daraufhin stellte ich im November gemeinsam mit der CDU-Fraktion folgenden Antrag:

Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, gemeinsam mit der Bezirksverwaltung ein Pilotprojekt „Elektrogrill“ an geeigneter Stelle im Bezirk zu realisieren.

Das Projekt soll in Kooperation mit der Hamburger Wirtschaft erfolgen, welche im Rahmen eines PPP-Projekts die Kosten der Installation tragen soll. Das Bezirksamt möge sich um entsprechende Partner bemühen.”

Die Rot-Grüne Koalition im Bezirk Eimsbüttel ist skeptisch und verwies den Antrag erst einmal zur weiteren Beratung in den Umweltausschuss. Gemeinsam mit der CDU-Fraktion bleibe ich für Sie am Ball.