Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Seit Monaten überschlagen sich die Meldungen in den Hamburger Medien, was die Länge der Staus in und rund um Hamburg angeht. Unser dicht besiedelter Bezirk Eimsbüttel ist mit der A7, durch das Busbeschleunigungsprogramm sowie durch zahlreiche Einzelbaustellen besonders stark betroffen. Intelligentes Baustellenmanagement – Fehlanzeige. Rechtzeitige Information der betroffenen Anwohner – findet nicht oder nur unzureichend statt.

Nun bleibt die Hoffnung, dass am Ende des bunten Mixes aus Konzeptlosigkeit und geplantem Chaos irgendwann einmal Besserung eintritt. Eine Annahme, die jedoch nicht für alle Straßen und Wege im Bezirk getroffen werden kann.

Bereits seit 2008 hoffen Niendorfer Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen auf die Sanierung des Radwegs Friedrich-Ebert-Straße. Laut Verkehrsbehörde gibt es jedoch nach wie vor keine Ausbaupläne, das Bezirksamt schickt laut eigener Auskunft lediglich alle 14 Tage einen Wegewart vorbei. Doch abgesehen von der Begutachtung der schlimmsten Stellen passiert nichts.

Dieses Armutszeugnis für die Fahrradstadt Hamburg gilt es endlich anzupacken, die Dauermisere für Radfahrer und Fußgänger zu beseitigen. Dies fordere ich in einem aktuellen Antrag zur November-Sitzung der Bezirksversammlung Eimsbüttel gemeinsam mit der CDU-Fraktion:

Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, sich gemeinsam mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) in den kommenden Wochen um eine Lösungsfindung zu bemühen, um den Radweg Friedrich-Ebert-Straße inklusive der Verlängerung Kollaustraße im kommenden Jahr endlich vollständig zu sanieren und damit die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Der Bezirksversammlung ist zu Beginn und nach Abschluss der Maßnahmen ein entsprechender Bericht zu erstatten.