Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

In den Sommermonaten kehrt etwas Ruhe in den sonst hektischen Alltag des Hamburger Landesparlaments. Der Spagat zwischen Beruf und Politik, Vor- und Nachteil unseres Teilzeitparlaments, wird für einige Wochen kleiner.

Während in den Sitzungswochen oft die inhaltliche Arbeit in meinen Fachgebieten Wissenschaft und digitale Wirtschaft im Vordergrund steht, bleibt in der sitzungsfreien Zeit umso mehr Raum für Termine im Wahlkreis. So habe ich auch in dieser Sommerpause wieder für eine Tour durch Lokstedt, Niendorf und Schnelsen genutzt, mich mit Bürgern ausgetauscht, weiterführende Schulen und andere öffentliche Institutionen sowie einige Unternehmen besucht, und dazu kleinere und größere Diskussionsrunden bestritten.

Regelmäßig lade ich zu Bürgergesprächen in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen sowie zentral bei mir im Bürgerbüro ein. Ende August stand einmal wieder die Tür im Sethweg offen. Als “Open door” war die Veranstaltung betitelt und so habe ich mich im Laufe des Abends über einige Besucher gefreut. Meist stand in den Gesprächen die Hamburger Verkehrspolitik im Fokus, aber auch eine Vielzahl von lokalen Problemen wurde thematisiert, die ich nun gemeinsam mit den Kollegen der CDU-Bezirksfraktion anpacken werde. Teilweise haben wir bereits die Klausurtagung der Bezirksfraktion nutzen können, um erste Initiativen anzuschieben.

Seit Ende letzten Jahres begleite ich das Engagement einiger Schüler der Stadtteilschule Niendorf. Ihr Ziel ist es, den heruntergekommenen Skatepark im Märkerweg zu sanieren. Dafür haben wir uns bereits einige Male im Rathaus sowie vor Ort in Niendorf getroffen. Mitte August überreichten mir die Schüler nun über 500 Unterschriften. Gemeinsam ging es im Anschluss ins Einkaufszentrum Niendorf-Nord, um dort mit Gewerbetreibenden über eine Unterstützung des Projekts zu sprechen. Ein Ergebnis: Die Schüler bekommen beim Stadtteilfest am 15. September Raum, um für ihr Projekt zu werben.

Im Rahmen meiner Sommertour besuchte ich auch die Leitung des Tibarg Centers, Unternehmer in Lokstedt sowie die Geschäftsführung von Tom Tailor in Niendorf. Das Mode- und Lifestyleunternehmen produziert übrigens 12 Kollektionen pro Jahr, eine durchaus beachtliche Schlagzahl, die durchaus mit den großen Marken der Branche mithalten kann. Die Diskussion mit Geschäftsführer Dr. Heiko Schäfer drehte sich jedoch mehr um das Thema Fachkräftemangel im IT-Bereich, ein zunehmendes Problem am Standort Hamburg: unsere Universitäten und Hochschulen bilden einfach nicht genügend Informatiker aus, der Senat reagiert darauf bislang nur sehr zögerlich.

Der Fachkräftemangel ist auch ein zentrales Thema der Hamburger Feuerwehr. Bei meinem Besuch in der Wache Stellingen, die für alle drei Stadtteile in unserem Wahlkreis, und damit insbesondere für den Autobahndeckel in Schnelsen, sowie für Stellingen und Eidelstedt zuständig ist, wurde schnell deutlich, mit wie viel Herzblut die rund 120 Rettungskräfte ihrer harten Arbeit nachgehen. Um den Autobahndeckel zukünftig im Gefahrenfall jederzeit schnellstmöglich erreichen zu können, fehlt jedoch eine voll ausgebaute Wache in Schnelsen. Hier ist viel Zeit verloren gegangen, umso wichtiger ist es nun, schnell eine funktionierende Lösung zu finden. Ein anderes Thema ist die zunehmende Inanspruchnahme der Rettungswagen. Immer mehr Menschen nutzen den Notruf auch bei nicht unbedingt eilbedürftigen Fällen. Hier braucht es offenbar mehr Aufklärung, dabei ist auch die Politik gefragt.

Über die Diskussionen mit Mark Hauptmann MdB zu transatlantischen Beziehungen in Niendorf habe ich bereits an anderer Stelle im Blog berichtet. Einen spannenden Dialog rund um Wissenschaft und innovative Mobilität gab es zudem mit Dr. Christoph Ploß, Bundestagsabgeordneter für Hamburg-Nord. Ende August diskutierten wir mit der HAW-Vizepräsidentin Prof. Dr. Olga Burkova und dem Unternehmer Johannes Schewe (Mellow Boards) darüber, wie Hamburg zum Heimathafen für digitale Innovationen werden kann. Mein Bundestagskollege Ploß setzt sich als Mitglied des Verkehrsausschusses engagiert auch für das Thema eMobilität ein, hier wollen wir gemeinsam Elektrokleinstfahrzeuge ins Rollen bringen. Gerade in unseren drei Stadtteilen können die Geräte eine tolle Ergänzung auf dem “letzten Kilometer” zwischen Wohnort und U-Bahn sein.

Dieser Beitrag soll einen kleinen Einblick in die vielfältigen Termine meiner diesjährigen Sommertour geben. Die nächste sitzungsfreie Phase steht bereits vor der Tür: in der ersten Oktoberhälfte bleibt wieder etwas mehr Zeit für Gespräche vor Ort in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen. Ob Verein oder Initiative, Unternehmen oder öffentliche Institution: gerne komme ich auch bei Ihnen vorbei, um gemeinsam zu besprechen, worum sich die Politik kümmern sollte. Hier finden sich alle Kontaktdaten.

 

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