Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Der Bürgerschaftswahlkampf hat eine neue Werbedimension erreicht: das Web 2.0. Im Internet lassen sich schnell und einfach Wählerinnen und Wähler erreichen, könnte man meinen. Doch agieren die Parteien bereits zeitgemäß und sind mit einer eigenen Homepage und bei den Sozialen Netzwerken wie facebook und twitter vertreten?

Neben der gewohnten Schätzungen der möglichen Wahlergebnisse tauchen immer häufiger Rankings auf, in denen die digitale Präsenz von Kandidaten und Parteien bewertet wird. Dabei kommt es im Web 2.0 nicht mehr nur darauf an, einfach Informationen anzubieten, der Wähler verlangt immer häufiger (und auch zu Recht) nach Interaktionsmöglichkeiten.

Bereits seit einigen Jahren berichte ich über aktuelle Initiativen und Projekte auf facebook und twitter und tausche mich dort mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus. Im Wahlkampf kam nun auch das digitale Wählergedächtnis abgeordnetenwatch.de hinzu. Ich freue mich immer wieder, wenn Wähler auf das zusätzliche Angebot eingehen und mich über die neuen Medien kontaktieren.

Abseits vom Wahlkampf habe ich dem Radiosender NDR 90.3 ein kurzes Interview zum Thema gegeben. Auch die DGB Jugend hat die Internetangebote der Parteien analysiert. Hier geht’s zum Artikel. Das ausgesprochene Lob freut mich sehr – aber wie immer gilt: es gibt (noch) viel zu tun.