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Die politische Kommunikation hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Vor gut einem Jahrzehnt reichte es noch, neben klassischen Handzetteln, Plakaten und Stammtischen in der Eckkneipe, sowie der obligatorischen Pressearbeit, auch eine eigene Homepage zu betreiben. Heute dagegen ist man oft schon ab der Kommunalpolitik auf Facebook, Twitter und Instagram unterwegs, hält Skype Town Hall Meetings und Google Hangouts (digitale Bürgersprechstunden) ab, verschickt regelmäßig Newsletter und blickt mit ernster Miene auf die statistischen Auswertungen der digitalen Reichweiten, die mit Hilfe der neuen Werkzeuge erzielt wurden.

Die Vorteile der neuen digitalen Kanäle liegen auf der Hand: direkt und ungefiltert können Parteien und Politiker ihre Nachrichten an das interessierte Publikum heran tragen. Fotos, ob als Selfie oder auf klassische Art und Weise, eigene Meinungen zu aktuellen Themen, aber auch Einblicke hinter die Kulissen gestalten das politische Geschäft persönlicher, helfen Politikern und Parteien engere Beziehungen, in Teilen sogar einen engeren Dialog mit ihrem Zielpublikum aufzubauen.

Doch was ist eigentlich das Zielpublikum? Der genannte Handzettel soll vor allem potentielle Wähler erreichen. Tut dies ebenso der Tweet über eine Aktion im Wahlkreis? Selbstkritisch hinterfragt: jein. Schauen wir uns die vier größten digitalen sozialen Medien einmal genauer an.

Twitter

Der beliebte Microblogging-Dienst mit 140 Zeichen. Zwar folgen mir auf meinem Twitter-Kanal aktuell rund 1.250 Personen, aus meinem Wahlkreis stammt davon jedoch lediglich ein knappes Dutzend. Dennoch schafft es auch ein Tweet bisweilen potentielle Wähler zu erreichen. Zunehmend greifen klassische Medien politische Statements auf Twitter ab und drucken sie zeitversetzt in der Tagespresse ab. Auf meinem Twitter-Profil kommentiere ich regelmäßig aktuelle Themen, twittere Bilder von Veranstaltungen und lade zu ebensolchen ein, und gebe hier und da einen Einblick hinter die Kulissen meiner politischen Arbeit. Mit dem Hashtag #Tag1 habe ich beispielsweise eine kleine Story zu meinem ersten Tag als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft zusammengetragen. Zu finden bin ich auf Twitter unter @carstenovens.

Facebook

Nach wie vor das größte soziale Netzwerk in Deutschland. Ähnlich wie bei Twitter verhält es sich mit Facebook, wobei ich hier schon ein paar mehr Bürger aus meinem Wahlkreis erreiche, als es bislang bei Twitter der Fall ist. Ein paar Dutzend meiner rund 2.800 Facebook-Kontakte wohnen in Lokstedt, Niendorf oder Schnelsen. Auf meinem Profil lade ich immer wieder zur Diskussion, mal über politische Themen, mal über die politische Öffentlichkeitsarbeit oder zu aktuellen Ereignissen. Ansonsten gilt analog zu Twitter: die klassische Presse nutzt die Plattform, um sich mit Zitaten zu versorgen. Mein Profil findet sich hier.

Instagram

Instagram ist der neuste Trend der politischen Kommunikation. Das Foto-Netzwerk ist hauptsächlich als mobile Anwendung konzipiert. Laut dem Hamburger Wahlbeobachter gibt es bereits über vier Millionen Nutzer, der größte Teil davon jünger als 35 Jahre. Auch ich nutze das soziale Netzwerk und veröffentliche Schnappschüsse, die ich persönlich ansprechend finde: mal ein Bild aus der freien Natur, mal ein Gebäude aus einem bestimmten Blickwinkel, mal ein Motiv von einer Veranstaltung, an der ich gerade teilnehme. Nicht immer politisch, aber zu 100% meine Sicht der Dinge. Auf Instagram bin ich unter @carstenovens zu finden.

Youtube

Schließlich habe ich mir zu Beginn der Legislatur auch einen Youtube-Kanal eingerichtet. Dieser befindet sich derzeit noch im Aufbau. Vorerst finden sich hier meine Reden aus der Hamburgischen Bürgerschaft. An weiteren Ideen wird gerade noch gearbeitet. Einfach hin und wieder mal vorbei schauen. Mein Kanal kann auch abonniert werden, so verpasst man nichts.

Die digitalen sozialen Medien bieten viele Vorteile, schnelle Kommunikation und direkte Erreichbarkeit, persönliche Einblicke und vieles mehr. Aber keine Sorge: auch weiterhin lade ich regelmäßig zum Schnack im Stadtteil und informiere über klassische Handzettel und Pressemitteilungen über meine politische Arbeit. Wer nichts verpassen möchte, bestellt am besten meinen monatlichen Newsletter, frei Haus per E-Mail.

Anregungen, sowohl zur Kommunikation als auch zur inhaltlichen Arbeit nehme ich gerne auf, wie gewohnt über die oben genannten Netzwerke, im persönlichen Gespräch oder einfach per E-Mail.

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