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Im Zeitalter der Digitalisierung könnte man meinen, Briefkästen und Postfilialen wären ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Doch weit gefehlt. Postkarte, Brief und Paket erfreuen sich weiter großer Beliebtheit, letzteres gerade auch durch den zunehmenden Onlinehandel. Umso sensibler reagieren wir, wenn sich auf einmal etwas an den gewohnten Strukturen ändern soll. Erinnerungen an die Diskussion über den Autofahrer-Briefkasten am Siemersplatz werden wach.

Deshalb habe ich mich im Rahmen meiner Sommertour mit der Regionalbeauftragten der Deutschen Post getroffen, um mich mit ihr über die Entwicklung in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen auszutauschen. Bereits im letzten Jahr hatten wir Kontakt, als es darum ging, den beliebten Briefkasten für Autofahrer am Lokstedter Siemersplatz nach der Bauphase wieder aufzustellen. Gemeinsam mit der CDU-Bezirksfraktion hatte ich mich für den Erhalt eingesetzt. Friedolin, so sein Name, steht tatsächlich wieder. Unser Engagement war erfolgreich.

Dieses Mal ging es bei unserem Gespräch nicht um einen konkreten Briefkasten, sondern ganz allgemein um das Dienstleistungsangebot der Deutschen Post. Insgesamt acht Filialen gibt es in unseren drei Stadtteilen: am Siemersplatz 1a sowie im Grandweg 178 (beides Lokstedt), am Tibarg 41-43, im Rudolf-Klug-Weg 7-9 sowie in der Papenreye 4 (alle in Niendorf) und schließlich in der Frohmestraße 41 sowie der Holsteiner Chaussee 267, dazu neun weitere DHL-Paketshops sowie fünf Verkaufspunkte für Brief- und Paketmarken. Zahlreiche Briefkästen säumen auch im Jahr 2015 unsere Straßen, stehen an belebten Kreuzungen oder an den Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs. Sicherlich hat sich in den letzten Jahres vieles verändert. Die Filialen und Shops werden heute von Partnern betrieben. Das Angebot hat sich zudem gewandelt, ist häufig größer geworden.

Und obwohl das Briefmonopol 2008 gefallen ist, orientiert sich die Deutsche Post weiterhin an der Post-Universaldienstleistungsverordnung, kurz PUDLV. Rund alle 2.000 Meter finden wir innerstädtisch eine Filiale, ca. alle 1.000 Meter einen Briefkasten. Packstationen und kleinere Paketshops kommen in zunehmender Anzahl noch dazu. Dies soll auch so bleiben, so die Aussage meiner Gesprächspartnerin. Eine gute Nachricht für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen.

Dennoch kommt hin und wieder die Diskussion in den Stadtteilen auf, dass sich etwas ändern könnte. Wenn Sie diesbezüglich einmal eine Frage haben, schicken Sie mir gerne eine E-Mail oder kontaktieren Sie mein Bürgerbüro.

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