Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Anfang 2010 wurde Niendorf-Nord als Nahversorgungszentrum in das Programm Aktive Stadtteil- und Ortsteilzentrenentwicklung aufgenommen. Durch bauliche und soziale Maßnahmen sollen Zentren erhalten und weiterentwickelt werden. Nien­dorf-Nord ist damit auch ein Fördergebiet innerhalb des Hamburger Rahmenprogramms Integrierte Stadtteil­entwicklung (RISE).

Seit Herbst 2011 war die BIG-Städtebau GmbH vom Bezirksamt damit beauftragt, gemeinsam mit Gewerbetreibenden, Grundstückseigentümern und anderen Akteueren, einen Entwicklungsplan für Niendorf-Nord zu erarbeiten. Einen Überblick bietet die Seite www.niendorf-nord.de.

Rund 1,5 Millionen Euro Fördermittel wurden bis 2015 für Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Allerdings nur, wenn private oder öffentliche Grundeigentümer 50% der Kosten für entsprechende Erneuerungsbauten übernehmen. Erst dann können die restlichen 50% aus dem Programm-Fond fließen. Vom Bezirksamt sollten bei den öffentlichen Flächen für die benötigte 50-%-Finanzierung Mittel aus dem RISE-Programm („Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung“) bereitgestellt werden.

Nachdem viele gute Ideen im Laufe der Zeit keine Mehrheit unter den beteiligten Akteuren fanden, beschloss nun der Stadtteilbeirat Niendorf-Nord folgende Punkte, welchem am 08. September vom Regionalausschuss Lokstedt bekräftigt wurden. Zur Stärkung des Nahversorgungszentrums sollen:

– der Fußgängerübergang Ernst-Mittelbach-Ring umgestaltet werden.
– die Wegeverbindung am NNZ unter ökologischen Gesichtspunkten verbreitert werden.
– der bestehende Parkplatz an der U-Bahn als Standort für einen Wochenmarkt ausgebaut werden.
– eine einheitliche Möblierung und Beleuchtung in den Passagen und an der U-Bahn erfolgen.
– die Parkflächen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität ökologisch aufgewertet werden.
– die Barrierefreiheit am Standort verbessert werden.

Persönlich freue ich mich, dass eine der ersten Ideen, die Einrichtung eines Wochenmarkts, weiterhin umgesetzt werden soll. Gemeinsam mit der CDU-Bezirksfraktion hatte ich im Juni 2009 einen entsprechenden Antrag gestellt. Leider wird es, trotz eines mehrjährigen Moderationsprozesses, nun keine ganzheitliche große Lösung geben. Dennoch stellen die genannten Module eine sinnvolle Aufwertung des Zentrums dar und werden ihren Beitrag zur weiteren Entwicklung von Niendorf-Nord leisten.

Nun sind die Senatsbehörden gefragt, die oben beschriebenen Maßnahmen als förderfähig einzustufen, damit zumindest ein Teil der ursprünglichen Planungen zur Aufwertung des Quartiers umgesetzt werden kann. Die Bezirksversammlung Eimsbüttel ist Ende September dazu aufgefordert, den nun im Regionalausschuss gefassten Beschluss zu bestätigen.

Gemeinsam mit der CDU-Fraktion werde ich mich weiterhin auch für Niendorf-Nord einsetzen. Wenn Sie Anregungen und Ideen haben, schicken Sie mir gerne eine E-Mail oder kommen bei einer meiner Veranstaltungen vorbei.

 

Foto: Erster Regionalausschuss Lokstedt in der Legislatur 2014-2019.

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