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Wer die Digitalisierung als Chance begreift, wird von ihr profitieren. Diese Erkenntnis hat sich mittlerweile in den meisten Redaktionen und Medienhäusern durchgesetzt. Gerade Hamburg als Medienhauptstadt muss hier dicht am Puls der Zeit sein und technologische Entwicklungen für sich nutzen.

Im Gegensatz zur Medienwirtschaft hat sich diese Einschätzung allerdings noch nicht im Senat verbreitet. Der Bürgermeister findet zwar bei den verschiedenen Veranstaltungen der Branche immer wieder viele warme Worte, Taten folgen aber bislang nur wenig. Eigene Ansätze des Senats zu digitalen Themen wie dem Bereich Sharing-Economy, der Breitband-Versorgung oder der Einrichtung von Entrepreneurship-Professuren sind ohnehin kaum erkennbar. Es besteht nicht einmal die Bereitschaft, sich fachlich damit im Parlament und in den Ausschüssen konstruktiv auseinanderzusetzen. Alle Initiativen von unserer Seite hat Rot-Grün bisher blockiert und abgelehnt. Mit unserem Antrag zur Förderung der Webvideo-Szene bringen wir nun eine neue Initiative in die Bürgerschaft ein. Rot-Grün wäre gut beraten, das Thema nicht einfach abzulehnen. Bislang hat der Senat dieses boomende Mediensegment nämlich vollkommen vernachlässigt.

Ich habe mich vor einigen Wochen hierzu mit einem der führenden Köpfe der Szene in unserer Stadt getroffen. David Peter, besser bekannt als „Der Schlaumacher“, veranstaltet seit geraumer Zeit unter dem Namen „TubeHamburg“ Treffen für interessierte YouTuber. Ehrenamtlichen Engagement sind jedoch schnell Grenzen gesetzt. Die Szene hat sicherlich eine breitere Unterstützung verdient. Es fehlt jedoch bislang an Budget sowie an passender Infrastruktur.

Deshalb fordere ich nun in meinem aktuellen Antrag gemeinsam mit der CDU-Fraktion, am Münchener Projekt „TubeMunich“ orientiert, ein Veranstaltungsformat für Webvideo-Macher und Fans, dass beispielsweise von der Initiative nextMedia.Hamburg organisiert und finanziell unterstützt werden sollte. So sollen die Hamburger Akteure mehr Sichtbarkeit bekommen und die notwendige Vernetzung untereinander befördert werden. Diese Treffen sind kein reiner Selbstzweck. Jugendliche und junge Erwachsene können so besser dazu ausgebildeten werden, dass dringend benötigte Fachpersonal für unsere Medienwirtschaft von morgen zu werden. Es soll ein niederschwelliger Zugang zu Know-How und Netzwerken entstehen, was nicht nur die Interessierten selbst voranbringt, sondern auch den Standort Hamburg insgesamt.

 

Bild: Offizielles YouTube Logo (https://www.youtube.com/yt/brand/de/using-logo.html)

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