Bürgerschaftsabgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen | Wissenschaft & Digitale Wirtschaft

Wie wird die EU in 20 Jahren aussehen? Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden? Welchen Einfluss wird die EU in Zukunft auf uns und unsere Stadt Hamburg haben? Zu diesen und weiteren Fragen lud die Junge Union gemeinsam mit dem RCDS Hamburg Ende Februar zur Podiumsdiskussion in die Bucerius Law School ein.

Die aktuelle Debatte macht deutlich, dass sich Europa an einem Scheideweg befindet. Die Euro- und Europa-Skeptiker gewinnen in vielen Mitgliedsstaaten der Union an Kraft. Ein Stück weit verständlich, befindet sich die Europäische Union doch in der wahrscheinlich schlimmsten Krise seit ihrer Gründung. Die CDU Deutschlands hatte bereits im November 2011 ein erstes Papier zur Zukunft Europas auf dem Bundesparteitag in Leipzig beschlossen. Doch dies konnte erst der Anfang sein.

Die JU stellt sich als größte politische Jugendorganisation der Herausforderung und diskutiert über die Zukunft Europas. Wir brauchen eine neue Vision, ein neues Europa-Gefühl und müssen die drängenden Probleme dieser Zeit konstruktiv angehen. Deshalb freute ich mich über die Zusagen von Birgit Schnieber-Jastram MdEP, Dr. Georg Jarzembowski (ehemals MdEP) und Benedict Pöttering (Vizepräsident YEPP, JU Bundesvorstand).

Rund 60 Teilnehmer waren an diesem Abend in die Law School gekommen. Nach einer kurzweiligen Podiumsdiskussion war das Publikum gefragt. Die Bandbreite an Themen reichte von der Euro-Krise bis hin zur Türkei-Frage. Dabei wurde schnell deutlich, dass sich selbst unser politisch interessiertes und selbst engagiertes Publikum vor allem mehr Informationen über die Vorgänge und Prozesse in Straßburg und Brüssel wünscht. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die EU-Kommission, aber auch die Parteien sind aufgerufen, neue Kommunikationswege zu finden, um die Botschaften verständlicher und nachhaltiger zu kommunizieren.

Dafür werde ich mich auch weiterhin mit der Jungen Union und der CDU Hamburg einsetzen. Haben Sie eine Frage zur Europapolitik? Dann senden Sie mir einfach eine E-Mail.